Plötzlich Führungskraft – was nun?

Warum hier Vorsicht geboten ist und wie Arbeitgeber dieses Szenario besser vorbereiten könnten. Denn ohne Kenntnisse wird die neue Position zum Alptraum.

Führungskräfte am Rande des Scheiterns

Viele meiner Kunden und auch Personen im engsten Freundeskreis haben diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht:

„Ja, ich war in meinem Team der mit der größten Fachkompetenz. Deshalb wurde ich zum Teamlead befördert, sonst wäre es für mich wahrscheinlich auch nicht weitergegangen. Das gehört dann eben irgendwann zum Job dazu.

Vorbereitet war ich nicht und ich brauchte knapp 1,5 Jahre, um wieder einigermaßen atmen zu können. Denn ohne Vorbereitung plötzlich Führungsverantwortung zu haben, erster Ansprechpartner für Mitarbeiter und das Managementboard zu sein, dazu alle meine Aufgaben zu erfüllen, hat mich fast zerrissen, mich nicht mehr schlafen lassen.“

Oder ein anderes Beispiel: „Als ehrgeizige Frau nimmt man die Führungsrolle an, will sie unbedingt ausfüllen, zweifelt, arbeitet noch härter, ohne vom Unternehmen für diesen neuen, herausfordernden Job eingearbeitet zu werden. Leider habe ich hier irgendwann kapitulieren müssen..“

Ist Kapitulation die Lösung?


👉 Über 90% meiner Klienten geht oder ging es genau so, als der nächste Karriereschritt anstand. So werden Karrieren nicht gefördert, im Gegenteil!

Warum investieren Arbeitgeber hier nicht oder nur selten vor der Beförderung, um aus guten Fachkräften tolle Führungspersönlichkeiten zu machen? Gerade im letzten Jahr wurden aufgrund Covid19 viele der Weiterbildungsbudgets eingefroren oder gänzlich gestrichen.

Hier sind Arbeitgeber gefragt


Spontan fällt mir dazu folgendes Zitat ein:
„What if we train them and they leave? What if we don’t and they stay?“

Es wird einfach verkannt, dass der Mensch eine (oder DIE) Ressource ist, die den Unterschied macht. Arbeitgeber sollten diese mit bestem Wissen und Gewissen schützen, vor allen Dingen fördern.

Manchmal heißt es auch: „Der Sprung ins kalte Wasser, da lernt man am meisten!“ Oft bewirkt es leider das Gegenteil und es wird viel kaputt gemacht. Als Arbeitnehmer auf dem Sprung in die neue Führungsposition sollte man unbedingt und unverzüglich entsprechenden Maßnahmen einfordern, bevor man sich in diese neue und bestimmt hochspannende Lebensphase begibt!  

Selbst agieren und fordern


Die in größeren Unternehmen entwickelten Developmentcenter (Training von angehenden Führungskräften) sind auf dieser Hierachiebene wunderbar und geben den Newcomern viel Know-How an die Hand. Schwerig wird es dann, wenn klar ist: Von 30 Teilnehmern kommen nur maximal 10 weiter. Ab dann werden die Ellenbogen ausgefahren und das gute Gefühl und der Zusammenhalt sind schneller dahin als man gucken kann!

Trennung ist wichtig – dazulernen auch


Wichtig ist auch zu erkennen, das Management und Führung zu trennen sind. Nicht jeder gute Manager ist eine gute Führungskraft und umgekehrt. Mit dem richtigen Input, z.B. Seminare, Workshop, begleitendes Coaching, kann man aber alles lernen und sich zu einem guten Leader entwickeln!

Denn die Chance zu einer Weiterbildung heißt ja, wertschätzend und vor allem nachhaltig in diese Person und damit wieder ins Unternehmen zu investieren.

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Bestimmt kennst du diese Beispiele oder hast es bei anderen erlebt.

Damit angehende Führungskräfte oder solche, die sich in ihrer Position noch nicht wohlfühlen gestärkt werden, habe ich im Dezember eine Woche geblockt, um als ausgebildeter Leadership-Coach genau diesen Menschen mehr Sicherheit in ihrem täglichen Tun zu geben.

Wenn du also reinschauen möchtest oder jemanden kennst, der diesen Input gut gebrauchen kann, klick hier oder unten auf die Verlinkung.

Hier findest du alle Infos zum kostenfreien SMART LEADERSHIP WORKSHOP.

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Von Herzen liebe Grüße

Bianca